Sadhana Forest

Der Sadhana Forest ist ein Ort, an dem die Natur sowie Tier und Mensch wachsen kann. Jedes einzelne Lebewesen hat hier die gleiche Berechtigung auf Leben. In dieser Community dreht sich alles um Wettbewerbsfreiheit, gegenseitige Hilfe, Empathie, Nachhaltigkeit, Respekt, selbstlosen Service und Geschenkwirtschaft – Arbeiten und Geben ohne eine Gegenleistung zu erwarten (Seva).

“Seva ist ein Sanskrit-Wort, das selbstlosen Dienst bedeutet und vielleicht als der wichtigste Teil jeder spirituellen Praxis angesehen wird. Es kommt aus dem Karma Yoga und fordert uns auf, anderen zu dienen, ohne eine Gegenleistung zu erwarten.”

Alles begann am 19. Dezember 2003 – Die Gründer Yorit und Aviram Rozin fingen an, 28 Hektar stark erodiertes, trockenes Land am Stadtrand von Puducherry/Auroville, im Südosten von Indien, zu bepflanzen. Das Ziel ist eine ökologisch und nachhaltige Wiederbelebung des ursprünglichen Regenwaldes. Im Geiste der menschlichen Einheit ist es ihr Ziel, eine wachsende Anzahl von Menschen durch ökologischen Wandel, Rückgewinnung von Ödland und Veganismus in ein nachhaltiges und ernährungssicheres Leben einzuführen. Alle Energie und Ressourcen konzentrieren sich hierbei auf die Schaffung eines lebendigen und einheimischen Regenwaldes.

Im Sadhana Forest wird man sich der vielen negativen Auswirkungen auf die Umwelt bewusst, die wir in der zivilisierten Welt zu verantworten haben. 

 

 




Der Tagesablauf hier sieht folgendermassen aus:

    • 5.30 Uhr – Aufstehen
    • 6:00 Uhr – Morning Circle – Frühsport
    • 6:15 Uhr – Erster Seva 
    • 8:45 Uhr – Frühstück
    • 9:45 Uhr – Zweiter Seva
    • 12:45 Uhr – Mittagessen
    • 13:30-18 Uhr – Freizeit
    • 18 Uhr – Abendessen
    • 19 Uhr – Wechselndes Programm

 
























































Eine Pflanze die ursprünglich aus Australien kommt, hat sich hier stark ausgebreitet und wächst sehr schnell. Diese nichtendemischen Pflanzen werden aussortiert und die Blätter zum abdecken von neu gepflanzten Bäumen verwendet. 





Shaker, ein Einheimischer,  ist schon seit 6 Jahren als Freiwilliger mit dabei und lebt mittlerweile im Sadhana Forest. Er kann sich ein anderes Leben nicht mehr vorstellen.





























































Einheimische Kinder und Familien kommen in den Wald um zu spielen oder auch um Beeren zu pflücken und Tee zu trinken. Im Sadhana Forest wird den Kindern nichts verboten und alles ist kostenlos.





















































































Neel kommt ursprünglich aus der Metropole Mumbai. Er ist mit seiner Familie im Sadhana Forest. Seit er sich eingelebt hat in dieser Community, will er nicht mehr zurück in die Stadt.

















 

“What we are doing to the forests of the world is but a mirror reflection of what we are doing to ourselves and to one another.” ― Mahatma Gandhi

 

Wer mehr über Umwelt, Natur, Gemeinschaft, sich selbst, Wasser, Veganismus, zero waste, unschooling und nachhaltiges Leben erfahren möchten, ist jederzeit herzlich willkommen im Sadhana Forest. Ich bin mir sicher, dass es sich positiv und nachhaltig auf das weitere Leben auswirken wird.

Weitere Informationen gibt es auf der Website – www.sadhanaforest.org